Rückrundenrückblick
Die Rückrundenvorbereitung verlief alles andere als optimal. Dies lag aber größtenteils am schlechten Wetter, so dass man auf dem Platz kaum trainieren konnte. Fast alle geplanten Vorbereitungsspiele wurden abgesagt. Lediglich in Rieden spielte man einmal. Dieses Spiel verlor man verdient mit 4:2.
Im ersten Pflichtspiel gegen Oberschwarzach war die Mannschaft also noch lange nicht auf dem Fitnessstand der so perfekt abgelaufenen Hinrunde. Umso überraschender, dass man den Gast dominierte und relativ locker mit 3:0 besiegen konnte. Besser konnte die Rückrunde nicht starten. Somit war die Mannschaft gleich wieder voller Selbstvertrauen. Zu Hause gegen Großgressingen tat man sich zwar eine Halbzeit lang schwer, doch das 6:1 war am Ende auch in der Höhe völlig verdient.
Danach kam für viele das vielleicht entscheidende Spiel zur Meisterschaft: Als man im Spitzenspiel in Lülsfeld den Gegner 80 Minuten in Unterzahl niederkämpfte und verdient mit 3:1 gewann. Wer solche “Schweinespiele” gewinnt, kann auch Meister machen. Diese mannschaftlich geschlossene Leistung war für viele verblüffend.
In Brünnau überzeugte man zwar nicht wirklich, doch trotzdem gewann Geesdorf wieder klar und deutlich mit 4:0. Zu Hause gegen Geiselwind und in Wiesentheid gewann man zwar auch immer ohne Probleme, doch die spielerische Leichtigkeit war nur selten zu sehen. Trotzdem stand man dann unmittelbar vor der ersten Meisterschaft der Vereinsgeschichte. Zu Hause gegen die DJK Stadelschwarzach reichte dann schon ein Punkt. Kämpferisch hielt Stadelschwarzach so gut mit, wie keine andere Mannschaft in dieser Saison. Dank dem späten Ausgleichstreffer konnte die Meisterfeier wie geplant stattfinden. Trotzdem Lob an Stadelschwarzach für einen sehr harten Kampf!! In Schallfeld tat man sich auch wieder schwer. Doch als der Knoten geplatzt war, fiel ein Tor nach dem anderen zum 7:1. Im letzten Spiel, im Derby gegen Altenschönbach, zeigte Geesdorf noch einmal, warum man nächstes Jahr Kreisklasse spielt. Eine klasse Leistung: Kaum Chancen für den SVA. Ein würdiger Abschied aus der A-Klasse, in der wir hoffentlich nie wieder spielen werden.




